Erlebnisgestaltung
Erlebnisse gestalten, die Digitales und Physisches umfassen: Handel, Events, Installationen und der Service darum herum, als eine Sache gedacht statt als mehrere.
Überblick
Manche Erlebnisse passen nicht in einen Bildschirm. Eine Person kommt in einen Raum, nutzt etwas auf ihrem Telefon, spricht mit jemandem, bekommt danach eine E-Mail. Jeder Teil wird oft von einer anderen Disziplin gestaltet, und das Erlebnis ist die Summe, Nahtstellen eingeschlossen.
Diese Arbeit liegt quer zu diesen Grenzen. Sie hat zudem eine Einschränkung, die digitale Arbeit nicht kennt: physische Dinge sind teuer zu ändern, sobald sie gebaut sind, Prototyping und Probe zählen also deutlich mehr, und der Entwurf muss berücksichtigen, was passiert, wenn es voll ist, das Netz schlecht ist oder die Mitarbeitenden neu sind.
Für wen das gedacht ist
- Händler, deren physisches und digitales Erlebnis nicht zusammenhängen
- Firmen, die Events oder Installationen als Teil einer Kundenreise betreiben
- Organisationen, deren Service ebenso von Menschen und Raum abhängt wie von Software
Unser Vorgehen bei Erlebnisgestaltung
Die konkreten Arbeitspakete eines typischen Projekts. Der Umfang steht vorab fest, nichts davon taucht später als Überraschung auf der Rechnung auf.
Service-Blueprint
Vorder- und Hinterbühne gemeinsam kartiert, weil die meisten sichtbaren Ausfälle von etwas Unsichtbarem verursacht werden.
Physisch und digital verbinden
Die Punkte gestalten, an denen beides sich trifft, wo das Erlebnis am häufigsten bricht.
Beitrag zur Raumgestaltung
Wie Menschen sich durch einen Raum bewegen und wo das Erlebnis tatsächlich beginnt, was meist vor der Ankunft ist.
Erlebnis der Mitarbeitenden
Was Mitarbeitende zur Umsetzung brauchen: Werkzeuge, Informationen und Befugnisse. Erlebnisse, die auf gutem Willen beruhen, verfallen.
Prototyping und Probe
Mit geringer Genauigkeit testen, bevor etwas gebaut oder gebucht wird, weil physische Änderungen teuer und langsam sind.
Ausfälle mitdenken
Was passiert, wenn es voll ist, das Netz ausfällt oder ein Gerät kaputtgeht. Nur den guten Weg zu gestalten garantiert, dass der schlechte ungesteuert bleibt.
Vom ersten Gespräch zum gemessenen Ergebnis
Immer dieselbe Reihenfolge, damit Sie wissen, was als Nächstes kommt.
Beobachten
Das aktuelle Erlebnis von Anfang bis Ende ansehen, einschliesslich Mitarbeitender, die Probleme umgehen, die niemand gemeldet hat.
Blueprint
Vorder- und Hinterbühne gemeinsam kartieren und feststellen, wo die Umsetzung tatsächlich scheitert.
Prototyp
Mit geringer Genauigkeit mit echten Menschen testen, Ausfallbedingungen eingeschlossen, bevor etwas festgelegt wird.
Umsetzen und begleiten
Die Umsetzung begleiten einschliesslich Schulung, danach nach echtem Betrieb prüfen statt zur Eröffnung.
Ergebnisse statt Aktenordner
Ein Stapel Dokumente ist kein Fortschritt. Das hier sind die Veränderungen, die die Arbeit bewirken soll.
Nahtstellen, die verschwinden
Die Übergänge zwischen physisch und digital zu gestalten entfernt die Reibung, die Kunden tatsächlich bemerken.
Mitarbeitende, die es umsetzen können
Für die Menschen zu gestalten, die das Erlebnis erbringen, ist das, was es über die Eröffnungswoche hinaus trägt.
Teure Fehler vermieden
Prototyping mit geringer Genauigkeit fängt Probleme ab, solange sie noch günstig zu beheben sind.
Schlechte Tage, die gesteuert sind
Für Andrang und Ausfall zu planen trennt ein belastbares Erlebnis von einer Vorführung.
Häufige Fragen zu Erlebnisgestaltung
Was Kundinnen und Kunden fragen, bevor sie sich melden. Fehlt Ihre Frage, stellen Sie sie uns direkt.
Was unterscheidet das von digitaler Erlebnisgestaltung?
Digitale Erlebnisgestaltung deckt Wege über digitale Kontaktpunkte ab. Das hier schliesst physischen Raum, Mitarbeitende und Serviceerbringung ein. Wenn Ihr Erlebnis beinhaltet, dass Menschen irgendwo hineingehen oder mit jemandem sprechen, ist das die richtige Seite.
Übernehmen Sie den physischen Bau?
Wir gestalten und spezifizieren und arbeiten mit Werkstätten, Architektinnen und Eventproduktionen zusammen, die bauen. Uns ist lieber, diese Grenze offen zu benennen, als Gewerke zu übernehmen, die wir nicht haben.
Wie testet man ein physisches Erlebnis vor dem Bau?
Mit groben Aufbauten, Begehungen mit echten Menschen und Proben mit den Mitarbeitenden. Es sieht behelfsmässig aus und findet verlässlich Probleme, deren Entdeckung nach der Installation teuer gewesen wäre.
Wie lange dauert das?
Zehn bis sechzehn Wochen für Gestaltung und Prototyping. Die Umsetzung hängt vollständig vom physischen Bau ab, der meist eine längere Vorlaufzeit hat als alles Digitale im Projekt.
Erlebnisgestaltung im Kopf?
Sagen Sie uns, was sich ändern soll. Passen wir nicht, sagen wir das und nennen Ihnen eine bessere Adresse.
Interessiert Sie das grössere Bild?
Erlebnisgestaltung steht meist neben weiteren Themen aus Branding und Experience Design. Sehen Sie sich den ganzen Bereich an.
